Bericht zur Osterferienfahrt

In den Osterferien ging es mit insgesamt 16 Kindern und Helfer_innen nach Schwerin. Nach der einstündigen Zugfahrt kamen wir auch schon in Schwerin an. Wir übernachteten bei wiskas e.V., der falkenbefreundeten Gästeetage im Komplex. Dort angekommen bezogen die Kinder ihre Betten. Eine Einkaufscrew ging danach los, um für die ganze Gruppe Einkaufen zu gehen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem leckeren selbst gekochten Abendbrot gab es noch ein paar Kennlernspiele. Danach ging es für die Kinder auch schon ins Bett. :)

Am Dienstag nach dem Frühstück haben wir noch einmal sehr viele Kennlernspiele gespielt. Wir haben sehr viel zusammen gelacht. Nach dem leckeren Mittag gab es für die Kleinen und Großen eine Pause, in der die eine Hälfte die Stadt erkundete und die andere Hälfte in der Gästeetage entspannte. 15:00 Uhr ging es dann los mit der geplanten Stadt- Rallye. Die Stadt-Rallye hatte fünf verschiedene Aufgaben, die die Kinder sehr gut bewältigt haben. Natürlich gab es für alle eine kleine Überraschung. Diese Überraschung fanden die Kinder sehr schnell. Der Osterhase sollte nächstes mal etwas besser verstecken lernen :)

Am Mittwoch war so ein schönes Wetter – da haben wir glatt unseren Plan auf den Kopf gestellt und sind zum Pfaffenteich gegangen. Dort spielten wir alle gemeinsam Spiele, die uns durch den Kopf schwirrten. Nachmittags sind wir zum Schloss aufgebrochen. Doch vor dem Schweriner Schloss teilte sich die Gruppe in zwei. Die eine Gruppe besichtigte das Schloss, die andere Gruppe probierte spontan ihre Slackline-Fertigkeiten aus.Großartiges Wetter vorm Schloss.

Am Donnerstag war unser letzter voller Tag. So langsam schliefen die Kinder auch immer länger, so gab es eine halbe Stunde später Frühstück. :) Alle mussten sich Lunchpakete schmieren, denn es hieß, AB ZUM BAUSPIELPLATZ… Wir fuhren mit der Straßenbahn direkt dort hin. Dort angekommen gab es eine kurze Anweisung, was zu beachten ist. Eine gute halbe Stunde später sahen wir nur noch alle Kinder am Hämmern, Sägen und lachen. Alle hatten ihren Spaß. So wollte am späten Nachmittag dann auch niemand so richtig aufhören und aufräumen. Doch wie heißt das Sprichwort? „Wenn es am schönsten ist, sollte man gehen“. Das taten wir auch. Am schönsten aber doch war die kleine Party am Abend und das Pizza essen mit den Kindern zusammen.

Am Freitag stand das große Aufräumen auf unserm Plan und die Auswertung der ganzen Woche. Kurz gesagt, die Kinder hatten jede Menge Spaß. Was schreib ich da, nicht nur die Kinder, sondern auch die Helfer_innen. 15:00 Uhr ging es dann Richtung Rostock.

Ein Bericht von Pia

Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung der Fahrt durch die Kreuzberger Kinderstiftung und das LAGuS M-V.

Erstes Ehrenamtswochenende/ Multi(plikator_innen)training – Ein Erlebnisbericht

Letztes Wochenende waren wir endlich mal wieder ganz falkentypisch unterwegs. Mit 20 Menschen ging es nach Laage. Nachdem wir uns sortiert und organisiert haben, gab es ein leckeres, farbenprächtiges Süppchen, und danach haben wir uns erstmal den Plan für das Wochenende angeschaut. Das Highlight am Freitag Abend war definitv „Who is in the box?“ – ein Spiel mit viel Wort, Bewegung und Anregung für die Hirnzellen.

Samstag durften wir dann in den Genuss des Workshops „Warum Hufeisen nicht die Welt erklären…“ kommen. Da gab es viel Diskussion zu den linken und rechten Extremismen und die Erkenntnis, dass durch das Modell ganz schön viel rassistische, neonazistische, sexistische, antisemitische, ausländerfeindliche und und und Realität verschleiert wird.

Nach dem Workshop haben wir uns diesen dann methodisch angeschaut und geprüft, ob die gesteckten Workshopziele auch umgesetzt wurden. Danach haben wir uns noch ein wenig mit genereller Zielformulierung und dem Aufbau von Workshops beschäftigt. Eine richtige Herausforderung war dann das Üben von einigen Methoden. Wir bekamen mehr oder weniger ernsthafte Themen und mussten diese in einer Methode verarbeiten. So hörten wir beispielsweise einen spannenden Vortrag zu der vom Aussterben bedrohten Tofulope, diskutierten, ob die Bundeswehr etwas in der Schule zu suchen hat oder Gewalt ein legitimes Mittel zur Durchsetzung von Interessen ist oder hörten einen Kartenvortrag zum Thema „Wer A sagt, muss auch B sagen“. Mit ein wenig Zeit zum Essen, Wer bin ich?-Spielen und und ausruhen präsentierten wir unsere Methoden bis zum Sonntag Mittag. Nach einer Auswertung und dem großen Aufräumen fuhren wir dann ziemlich kaputt aber gutgelaunt wieder nach Rostock.

Ach so: Das Foto ist entstanden als Countdownbild für die Verbandswerkstatt. Also, wer über Himmelfahrt mit zur Verbandswerkstatt möchte, sollte sich im Büro schon mal melden…