Ausstellung: Besser leben ohne Fleisch

Wir haben mit dem Kreisverband Rostock Ende 2020 eine Ausstellung zum Thema „Besser leben ohne Fleisch“ entwickelt. Denn wir denken, es ist wichtig, dass wir uns nicht nur mit den ökolgischen, sondern auch mit den sozialen Auswirkungen des Fleischkonsums auseinandersetzen.

Deswegen haben wir folgende Themen verarbeitet:

  • Landenteignung im globalen Süden
  • EU-Geld für Großbetriebe – schlecht für kleine Höfe
  • Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie
  • Veganismus bei Nazis
  • Tiere und Umwelt
  • und alles mit Lese-Hinweisen und guten Tipps unterfüttert.

Ihr könnt euch die Ausstellung selbst ausdrucken oder ihr holt sie euch in groß gedruckt bei uns ab, wenn ihr sie irgendwo zeigen wollt.

Die Ausstellung

Warum wir die Ausstellung gemacht haben?

Darum: Solidarisch leben! Solidarität ist eine politische Haltung. Wer solidarisch ist, denkt, dass alle Menschen auf der Welt durch verschiedene soziale und politische Zusammenhänge miteinander verbunden sind und dass man sich füreinander einsetzen sollte.

Mit dem, was wir jeden Tag tun (vom Einkauf bis zum Abendessen) beeinflussen wir die Welt und damit andere Menschen. Es ist ganz leicht solidarisch zu sein, wenn man sich das tägliche Essen aussucht.

Unterstützt Arbeitskämpfe!

Meckert nicht rum, wenn ihr mitbekommt, dass Leute für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpfen oder streiken – egal ob hier vor unserer Haustür oder in weit entfernten Ländern. Unterstützt die Arbeitskämpfe und erklärt eurem Umfeld, wie die Bedingungen sind. Tretet in eine Gewerkschaft ein, denn fünf Finger sind eine Faust!

Handelt fair!

Achtet beim Einkaufen auf das „Fairtrade“-Logo. Produkte, die aus fairem Handel stammen, haben bestimmte soziale, ökologische und wirtschaftliche Kriterien, die eingehalten werden müssen. Zum Beispiel Krankenversicherung, arbeitsrechtliche Vereinbarungen und langfristige Preisabsprachen, die es Bäuer*innen mit kleineren Höfen ermöglichen diese weiterzuführen.

Esst bio!

Bio bedeutet z. B., dass ohne bestimmte chemische Düngemittel und Insektenvernichtungsmittel angebaut wird und dass Tiere kein gentechnisch verändertes Futter bekommen. Das gibt es mittlerweile auch in normalen Supermärkten und ist schon mal ein bisschen besser für die Welt um uns.

Nächstes Level: Tierversuchsfrei!

Tierversuche für Kosmetikprodukte sind in der EU verboten. Für bestimmte Chemikalien, Wandfarben, Reinigungsmittel und Co dürfen bzw. müssen auch in Deutschland noch Tierversuche durchgeführt werden. Achtet darauf, Sachen zu kaufen, wo das nicht passiert ist.

Kapitalismus abschaffen!

Vieles, was wir tun können, findet in unserem ganz konkreten Umfeld statt. Um die Welt wirklich zu verändern, müssen wir aber die Bedingungen in Frage stellen, wegen denen die Welt ist, wie sie ist. Tretet deswegen für eine Welt ein, in der Solidarität, gute Arbeitsbedingungen und ein nachhaltiger Umgang mit der Welt nicht die Ausnahme, sondern die Grundlage des Zusammenlebens sind!

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