Schlagwort: 2014

  • Vorstandsklausur am Nikolaus

    täräää…
    Am Samstag war Vorstandsklausur. Damit geht jetzt die Amtszeit des Vorstandes so richtig los – die sind nämlich alle hochgradig motiviert. Das liegt nicht nur daran, dass wir leckeres Essen und Nikolausschoki hatten, oder dass Tina (mehr …)

  • Das war das dritte Ehrenamtswochenende 2014

    Yeah, endlich sind wir mal wieder nach Sassnitz gefahren. Der Schienenersatzverkehr ab Stralsund hat uns freundlicherweise auch gleich eine zweistündige Inselrundfahrt ermöglicht. Danke dafür. Da waren die veganen/vegetarischen Hotdogs am Freitag Abend doch genau das Richtige zur Stimmungsaufheiterung…

    Was wir gemacht haben: ein Argumentationstraining, um menschenverachtenden Sprüchen und Parolen Paroli bieten zu können. Dazu zählte zunächst das Erweitern unseres Hintergrundwissens, zum Beispiel zu den Lebensbedingungen von Flüchtlingen. Und wusstet ihr, dass 2013 auf den großen Elektrofestivals in Deutschland nur etwa 10 Prozent Frauen aufgelegt haben? Danach ging es ans Üben. Argumente, die sitzen sollen, brauchen einen guten Aufbau. Und den haben wir geübt. Argudreieck und 5-Satz-Technik waren unsere Hilfen.

    Was wir sonst noch gemacht haben: Es gibt zwei Motive, die wir als Aufkleber drucken lassen werden. Seid gespannt! Ansonsten haben wir lecker gegessen, in neuer Literatur geschmökert, Schotti beim Tatortreinigen beobachtet, uns an der neuen Diskokugel erfreut und viel gelacht.

    Bis zum nächsten…

    Freundschaft! Susi

    Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung Aktion Mensch und das LAGuS M-V

    der Plan fürs Argutraining
    der Plan fürs Argutraining
  • Ehrenamtswochenende #3 21.-23.11.2014

    Wenn ihr Bock habt, eure Argumentationskünste gegen rechte Vorurteile und menschenverachtende Einstellung auszubauen, dann sollte ihr an unserem Ehrenamtswochenende unbedingt dabei sein.

    Kosten: 10 bis 15€

    Für weitere Infos, auch zur Anmeldung, klickt hier, dann kommt der Flyer.

    Gruß und Freundschaft! Susi

  • Das war „Rotes Wien in den Herbstferien“ – ein Bericht von Karla

    Die diesjährige Fahrt nach Wien widmete sich schwerpunktmäßig dem Antimilitarismus, schließlich sind seit Beginn des 1.Weltkrieges 100 Jahre vergangen. Dazu gab es am Mittwoch eine spannende Diskussion mit der „SJ 16“ zu folgenden Fragen: Was ist Frieden? Was ist Krieg? Wie hängt Krieg und Kapitalismus zusammen? Gibt es im Krieg Gewinner*innen? Welche Gründe (ob gerechtfertigt oder nicht) gibt es für Krieg? Was sind unsere Positionen zu Interventionskriegen? An diesem Abend trafen viele verschiedene Meinungen aufeinander, sodass wir viel voneinander lernen konnten und auch andere Blickwinkel kennengelernt haben.
    Am Donnerstag besuchten wir dann zur Auffrischung unserer historischen Kenntnisse das heeresgeschichtliche Museum mit seiner Sonderausstellung zum 1. Weltkrieg. Außerdem gingen wir am Abend (das Highlight vieler Teilnehmenden) ins Burgtheater um „Mutter Courage und ihre Töchter“ von Berthold Brecht zu schauen. Das Theaterstück zeigte beeindruckend, was Krieg mit Menschen machen kann.
    Aber natürlich haben wir uns die Woche nicht nur mit Krieg beschäftigt. So lernten wir am Montag beim Treffen der „Aktion kritischer Schüler*innen“ (eine selbstorganisierte Schüler’*innengruppe in Österreich, die sich für ihre Rechte einsetzen und versuchen an der Bildungspolitik Anteil zu nehmen) eine Menge über die Ungleichbehandlung von Mann und Frau und den „Equal Pay Day“. Dieser Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr ab dem Frauen theoretisch kostenlos arbeiten, da sie ca. 20% weniger verdienen als Männer. Beim Austausch mit den Schüler*innen vor Ort entstanden auch sogleich Ideen um nächstes Jahr als Falkengruppe selbst eine Aktion zum deutschen „Equal Pay Day“ zu organisieren.
    Wir informierten uns über die Zeit des roten Wiens, was durch einen Besuch der Karl-Max-Höfe abgerundet wurde. Des weiteren sahen wir uns das 100-Wasser-Haus, das Schloss Schönbrunn mit dem Irrgarten sowie einige Museen, die wir im Vorfeld zusammen ausgewählt haben, an. Das Abendprogramm war auch weiterhin abwechslungsreich gestaltet. So gab es ein gemeinsames Abendessen mit den „roten Falken Wien“. Ein Austausch mit dem IFM (International Falcon Movement), der starke Eindrücke hinterlassen hat, da wir viel über die Situationen in anderen Ländern (z.B. politische Lage in Brasilien) erfahren haben.
    Wir sind also nicht nur mit unseren Koffern, sondern auch mit einer Menge neuer Gedanken, Ideen und Eindrücken zurück gereist.

  • Das war FemPower 2014

    Eindrücke von Caro:
    Obwohl wir im Zimmer eines Hostels mit Maximalhauptstraßen-LKW-und-Straßenbahnlärm schliefen, konnten wir ordentlich Input aufnehmen zu verschiedenen Themen wie Feminismus, Breakdance und praktischen Self-made-Dingen, bei denen wir selbstverständlich ordentlich produktiv wurden. Heraus kamen unter Anderem interessante Diskussionen, ordentlicher Muskelkater und blaue Flecken, sowie Hocker und Schiffchen aus Holz und Tabaktaschen aus Stoff oder Plastiktüten. Und mal nur so ganz unter Frauen gewesen zu sein, war auch mal ein ganz interessantes Erlebnis.

    und von Pia:
    Ich besuchte den Workshop Feminismus für Einsteigerinnen. Wir haben Jeopardy gespielt, wir haben uns in zwei Gruppen eingeteilt. Jeopardy geht so: es gibt Fragekategorien, wir hatten drei, Arbeit und Lohn, Gender und Politik. Außerdem bekam mensch Punkte für eine richtige Antwort. Wir haben uns noch die 3 Wellen angeschaut. Und denn haben wir noch ein Revolutionärinmemory gespielt. Leider war ich nicht so begabt mir Bild und Text zu merken. Ich habe außerdem den Breakdance Workshop besucht. Es hat mega viel Spaß gemacht und macht ganz schnell Blaueflecken. Mein Highlight des Wochenendes waren die Abende. Wir saßen immer schön zusammen. Danke dass ich euch kennenlernen durfte, auf ein Wiedersehen.
    Freundschaft! Pia

    und von Susi – zur Ergänzung:
    Das Fempower-Wochenende, organisiert von unserem Bundesverband, fand übrigens in Leipzig statt, einer sehr aufregenden Stadt. Wie der Name des Wochenendes schon verrät: es geht darum, Mädchen und junge Frauen zu empowern. Und das wurde getan: mit den vielen praktischen Sachen (fette Technik rockt, ich sage nur Tauchsäge), aber auch durch Wissenserweiterung und die Sensibilisierung für Themen. So gab es die Feminismus-Einsteigerinnen-Workshops, einen Workshops zu Sexismus und noch einen, dessen Titel mir grade nicht präsent ist. Aber da könnt ihr gerne alle Mitgereisten Fragen. Wir haben es nämlich geschafft, uns so aufzuteilen, dass wir uns hinterher über die Inhalte austauschen konnten.
    So, und nun freue ich mich schon auf das nächste Jahr, da findet wieder die Bundsfrauenkonferenz statt.
    Freundschaft! Susi

     

    Die Fahrt wurde finanziell unterstützt vom LAGuS M-V.

  • „Die Macht der Medien“ – Das war unser Sommer-Jugend-Camp 2014 – Eindrücke von Susi

    10 Tage verbrachten wir in Lärz – mit einem SG30 voll mit Jugendlichen – auf dem wohl aufregendsten Gelände in Mecklenburg-Vorpommern.
    Zunächst einmal: so viel gelacht wie in den 10 Tagen habe ich auf einem Camp selten.

    Und nun zu meinen Highlights in ungewerteter Reihenfolge:

    1. das Gelände: großartig!! große Spielwiese mit viel Platz zum Toben, Sachen bauen, Entdecken, Schnipsel jagen, Sonne geniessen, chillen, Lagerfeuer machen, baden, Seminare und Workshops machen undundund…

    2. die Selbstorganisation: wir haben alles im Konsens entschieden: Tagesablauf, Mahlzeiten, Inhalte, Planabweichungen; und damit haben wir uns allen viel möglich gemacht, vor allem viel Spontaneität

    3. Kochen, Essen, Abwaschen: hat super geklappt – alle wurden mehr als satt (Carl hat trotz Fleischmangels 2 Gürtellöcher zugenommen), und Sandra ist als Kücheneinkaufsorgaunterstützung im nächsten Jahr wieder dabei

    4. die Selbstorganisation: Susi: „Was wollen wir heute abend machen?“ Teilis: „Lagerfeuer“ Susi: „Wo?“ Teilis: „Ist schon fertig…“ Susi: „Wenn ihr noch Holz braucht…“ Teilis: „Haben wir schon…“ uuuund an war das Feuerchen und der Knüppelkuchen am Start…

    5. der Wissenshunger: die Teilis wollten stets und ständig Input und das erstmals getestete Prinzip der Funis (Falken-Uni) hat super geklappt, wir haben uns jede Menge gegenseitig beigebracht, von Methoden des versteckten Theaters über Direct Action bis hin zur Funktionsweise von Windkrafträdern und dem Bauen von Jonglierbällen

    6. der Paddelausflug: ich war nicht dabei – war ja alles selbstorganisiert – hab jedoch freudige Rückmeldungen gehört. Und: die Teilis haben den Preis selbständig gedrückt und das Ersparte in Eis investiert – sehr vorbildlich

    7. Thomas befreit während seiner morgendlichen Dusche auf der Landebahn einen Igel, der seinen Kopf nicht mehr aus dem Erdnussbutterglas bekommen hat – ich muss bei der Vorstellung schon wieder lachen…

    8. inhaltliche Diskussionen: insbesondere zu den Themen Arbeit, Häuser besetzen, Nationalismus, Medienkonsum

    9. die kleinen schönen und/oder lustigen Aktionen zwischendurch: Moorpfad, Fische beim Baden an den Füßen knabbern lassen, Falkenhochzeit bei der Abschlussparty, Kaffee in der Morgensonne, Pizzaessen bei der Jugendbegegnung…

    Nicht so tolle Sachen fallen mir nicht so richtig ein. Naja, der Bach durch das SJ-Zelt in der einen Nacht war ein bisschen fies. Aber die sich anschließende gruppendynamische Evakuierung in den einen Hangar war wiederum aufregend.

    Alles in Allem: es war ein unglaublich spannendes Zeltlager mit viel Inhalt, Selbstorganisation, tollen Teilnehmenden und viel Spaß. Nächstes Jahr unbedingt wieder! Freundschaft! Susi

    Wir haben T-shirts selber bedruckt. Das war unsere Vorlage
    Wir haben T-shirts bedruckt. Das war unsere Vorlage, in mühevoller Kleinstarbeit selber gemacht.

    Wir danken dem LAGuS M-V und der Kreuzberger-Kinderstiftung für die finanzielle Unterstützung