Rätselspaß zum Tag der Befreiung

Zum Tag der Befreiung haben wir euch ein kleines Rätsel vorbereitet. Ihr könnt auch was gewinnen: Unter allen Leuten, die uns ein Lösungswort schicken, verlosen wir Geschenke. Schickt uns das Lösungswort bitte auf Instagram.

Wie gehts?

Druckt euch das Kreuzworträtsel aus und findet das Lösungswort. Fast alle Antworten sind Namen. Tragt sie ohne Leerzeichen einfach als ein Wort ein. Genauso siehts beim Lösungswort aus, das eigentlich ein Lösungssatz ist.

Wenn ihr ne Antwort nicht wisst: Egal, einfach googlen. Es geht nicht drum, wer am meisten weiß, sondern darum auf ein paar tolle Menschen zu stoßen.

Was gibts zu gewinnen?

  1. Preis: Falken-Beanie
  2. Preis: Flaschenöffner mit Aufdruck „Jeden Tag Befreiung feiern!“
  3. Preis: Flaschenöffner mit Aufdruck „Jeden Tag Befreiung feiern!“
  4. Preis: Clipper mit Aufdruck „Freundschaft statt Vaterland“
  5. Preis: Clipper mit Aufdruck „Freundschaft statt Vaterland“
Hier findet ihr alle Fragen

1. Eine US-amerikanische Feministin, die betonte, dass Rassismus und Sexismus eng verwoben sind.

2. Sang bei Ton Steine Scherben „Keine Macht für Niemand!“

3. Hamburger Rapper, der auf „Klassenkampf und Kitsch“ steht.

4. Sie dokumentierte die Gräuel des Spanischen Bürgerkriegs und war damit die erste weibliche Fotografin an der Front.

5. Eine antifaschistische Aktivistin, die aktuell von Querdenkern und Schwurblerinnen für ihre Propaganda benutzt wird.

6. Eine mutige Frau, die zum „Aufstand aus der Küche“ aufruft.

7. Präsidentschaftskandidatin in Mexiko, 2018.

8. Sie schlägt als Kompass für das gute Leben den 4-Stunden-Arbeitstag vor.

9. Eine sozialistische Schwarze Befreiungsbewegung in den USA der 60-80er Jahre.

10. Sie dichtete den „Blues in Schwarzweiß“.

11. Diese Trans-Aktivistin war maßgeblich am Stone-Wall-Riot beteiligt, den Aufständen der queeren Szene New York Cities gegen LGBTIQ-feindliche und rassistische Polizeigewalt 1969.

12. Wünscht dem Mob „Liebe im Herz, im Kopf den Zorn“.

13. Wünschte sich schon vor 100 Jahren eine „revolutionäre Realpolitik“: Die Lebensumstände heute soweit wie möglich verbessern und gleichzeitig für eine radikal bessere Zukunft zu kämpfen.

14. Nachdem er in Brasilien das „Theater der Unterdrückten“ entwickelt hatte, entdeckte er im Exil in Europa die „Polizisten im eigenen Kopf“.

15. Dieser brasilianische Pädagoge meinte, dass Erziehung und Bildung uns entweder befreien oder unterdrücken – und deswegen immer politisch ist, im Sinne der Unterdrückten oder der Herrschenden.

16. Ohne dieses Tier ist das Internet möglich, aber sinnlos.

Warum machen wir das?

Am 8. Mai feiern wir die Befreiung vom Faschismus in Deutschland. Denn die Nazis haben viel Unheil angerichtet. Die Befreiung kann man aber jeden Tag feiern – und das tun viele Menschen jeden Tag mit richtig guten Sachen, die sie machen. Viele haben es in der Vergangenheit gemacht. Wir meinen mit „feiern“ auch was Anderes als saufen und Party.

Wir meinen: Das Leben und die Freiheit feiern, wertschätzen, dafür einstehen. Jede:r hat seine/ihre Weise: Musik, Bücher schreiben, Theater machen, für rechtliche Gleichstellung kämpfen, usw.
Die Antworten auf die Rätsel-Fragen zeigen euch nice Leute mit guten Gedanken. Ihr findet alle diese Leute auch im Gruppenraum des KV Rostock an der Vor-Bilder-Wand. Wen wir da aufhängen sollten, habt ihr uns kürzlich auf Instagram gesagt.

Was ist der 8. Mai?

Der 8. Mai ist in Deutschland der Tag der Befreiung vom Faschismus. Am 8. Mai 1945 kapitulierte das nationalsozialistische Regime offiziell gegenüber den Aliierten, Frankreich, England und Russland.

In Ost und West wurde der Tag nach dem Krieg sehr unterschiedlich gefeiert. Für die DDR war er wichtig im antifaschistischen Selbstverständnis. Sie erkannte an, dass ohne die Aliierten der Krieg und das Morden durch die Nazis noch lange weitergegangen wären. Die westdeutsche Regierung dagegen brauchte mehrere Jahrzehnte, um den Tag als wichtigen Gedenktag anzuerkennen. Dort sprach man eher vom „Tag der Niederlage“, nicht der Befreiung (eine Frage der Perspektive, merkt ihr alle).
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In Mecklenburg-Vorpommern benutzen seit ein paar Jahren Neonazis den 8. Mai für ihre Propaganda. Sie erinnern mit viel Pathos und Klimbimm dem Massenselbstmord von sehr vielen Leuten in #Demmin am Ende des Krieges. Dazu gibt’s nen Film: „ÜberLeben in Demmin„. Daher kommt auch das Beitragsbild. Denn in Demmin wird seit 2018 kräftig die Befreiung gefeiert.

Auch seit 2018 fordern viele Leute, Gewerkschaften, Vereine und teilweise Parteien, dass der 8. Mai in ganz Deutschland ein offizieller arbeitsfreier Feiertag wird. Denn gerade angesichts des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft ist es wichtig sich klar zu machen, dass Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind – sondern wir jeden Tag dafür eintreten müssen.

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