Monat: März 2020

  • Solidarity Work in Griechenland – Káne to!

    Solidarity Work in Griechenland – Káne to!

    Wir veröffentlichen an dieser Stelle den Aufruf der Projektgruppe Káne to! zu Solidarity Work in Griechenland. Wir wollen Mitglieder, Interessierte und Unterstützungswillige einladen, diese Gelegenheit zu nutzen und transationale Solidarität zu leben.

    Praktische Solidarität mit Geflüchteten und griechischen Aktivist*innen

    Der Hintergrund

    Seit Jahren leisten Aktivist*innen in Griechenland krasse politische und praktisch-solidarische Arbeit. In einer Vielzahl von Projekten ersetzen sie die basalen Versorgungsarbeiten für Obdachlose, Geflüchtete und
    andere Gruppen von Menschen, die von Armut, Unterversorgung und (politischer) Marginalisierung betroffen sind.

    Unter anderem durch die von der EU aufgezwungene Sparpolitik, das Schließen europäischer Grenzen, den sogenannten Türkei-Deal und die neue rechte Regierung in Griechenland wird die Situation in Griechenland immer katastrophaler für Menschen ohne Papiere, ohne Status, ohne Einkommen.

    In Gesprächen vor Ort haben wir* immer wieder erfahren, dass es einen tatsächlichen Bedarf an helfenden Händen auch aus anderen Ländern gibt. Viele Aktivist*innen sind einfach fertig und brauchen eine Pause. Viele haben das Bedürfnis aus der unmöglichen Aufgabe des „Pflasterklebens“ auszusteigen und wieder politische Auseinandersetzungen zu führen, die darauf abzielen, den kapitalistischen und rassistischen Status Quo der Politik zu verändern.

    Trotz eines Volunteer-Tourism Trends, den wir grundsätzlich kritisieren, haben wir uns in Absprache mit Initiativen vor Ort dafür entschieden, eine Freiwilligen Aktion zu starten.

    Aus unserer Perspektive können wir uns als Leute aus dem Ausland auf diese Weise zumindest in einem begrenzten Rahmen praktisch-solidarisch mit den Aktivist*innen vor Ort zeigen und einen kleinen Teil der Verantwortung mit übernehmen, in dem wir konkrete, täglich nötige Arbeit abnehmen.

    Die Idee

    Es gibt also Bedarf an zusätzlichen Händen vor Ort – und es gibt Menschen, die grundsätzlich bereit sind aktiv zu werden, aber dazu nicht die finanziellen Mittel haben.

    Aus diesem Grund haben wir Geld besorgt, mit dem wir Freiwilligen die An-und Abreise, die Unterkunft vor Ort und einen Zuschuss zu Lebensmittelkosten zahlen können. Und wir haben uns mit Gruppen in Athen vernetzt, die Freiwillige für 4 Wochen oder länger in ihre Arbeit integrieren können und möchten.

    Maximal 13 Leute fahren als eine Gruppe, es gibt eine gemeinsame Unterkunft und für einige gemeinsame Projekte. Durch die Gruppe gibt es die Chance, sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen – und
    hinterher in Deutschland weiter zu überlegen und vielleicht andere und neue Aktionen zu planen.

    Für 2020 gibt es schon feste Termine:

    Phase 1: 1.6. – 28.6.
    Vorbereitungstreffen: 26.4. Rostock 11 – 17 Uhr
    Nachbereitung: 11.7. Rostock 11-17 Uhr

    Phase 2: 7.9. – 4.10.
    Vorbereitungstreffen: 8.8. Rostock 11 – 17 Uhr
    Nachbereitung: 18.10 Rostock 11-17 Uhr

    Phase 3: 2.11 – 29.11.
    Vorbereitungstreffen: 4.10. Rostock 11 – 17 Uhr
    Nachbereitung: 12.12. Rostock 11-17 Uhr

    4 Wochen sind die minimale Aktionszeit und der Zeitraum für den wir Unterkunft und Essenszuschuss zahlen können. Toll wäre, wenn Leute länger bleiben können. Bis zu 7 Wochen Aktionszeit kann der Rücktransport trotzdem von uns bezahlt werden.

    Jetzt suchen wir dich!

    Wir suchen:
    Leute, die sich die Zeit nehmen können und Bock haben, praktisch-solidarisch tätig zu werden.
    Leute, die in der Küche schnippeln, putzen, sortieren, Gespräche führen wollen und können.
    Oder Leute, die kreativ sind und Lust haben, einen Workshop mit Nadel und Faden oder Holz und Hammer durchzuführen.
    Leute, die gut sind mit Social Media und Fundraising und Bock haben, konzentriert für eine Organisation nach Spenden zu suchen oder eine Veranstaltung zu organisieren.
    Oder Leute, die in der Lage sind Fähigkeiten weiterzuvermitteln – egal ob Sprachen, Schneidern oder Fahrräder reparieren.

    Bei vielen Projekten sind auch neue Ideen und Impulse gefragt.

    Außerhalb der Projekte, mit denen wir jetzt schon Kontakt haben, können sich natürlich in Athen auch noch andere Vernetzungen und Möglichkeiten ergeben.

    Besonders gefragt sind Menschen mit Sprachkentnissen wie Farsi, Arabisch, Kurmanji, Französich und Pashtu.

    Wir suchen Leute, für die es okay ist, bei dem mitzumachen, was griechische und andere Aktivist*innen aufgebaut haben. Natürlich sollen alle ihren eigenen Kopf haben und sich vor Ort auch in Diskussionen über das „Wie“ mit einbringen. Dabei aber nicht vergessen, dass alle ihr Bestes geben, dass Dinge woanders anders laufen und dass es immer leichter ist von außen idealistisch zu kritisieren, als in den Gegebenheiten zu stecken und die Arbeit jahrelang zu machen – das ist eine wichtige Voraussetzung für ein solidarisches Mit-Arbeiten.

    Volunteer Work kann nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Es ist wichtig, die politischen Auseinandersetzungen in Griechenland und der EU zu verfolgen und die Proteste und Kämpfe der griechischen Aktivist*innen zu unterstützen. Das eigentliche Ziel ist es, die Zustände und politischen Entscheidungen abzuschaffen, die all die freiwillig geleistete Versorgungsarbeit überhaupt notwendig macht.

    Wir suchen darum (auch) Leute, die Interesse haben, sich neben der aktiven Arbeit in die politische Lage hineinzudenken, zu Veranstaltungen zu gehen, Kontakte zu knüpfen mit Leuten aus der Szene und weiterzudenken, wie ein gemeinsamer internationaler politischer Kampf aussehen kann, wie wir uns allied verhalten können, wie wir Support für Geflüchtete und andere Menschen in Griechenland politisieren können.

    Wie weiter?

    Da hast du Bock drauf? Du kannst im Juni schon mitfahren – oder bei einem der späteren Termine?
    Dann melde dich bei uns und wir schicken dir mehr Infos!

    Schreib uns an kaneto[ätt]systemausfall.org. Wir schicken dir dann Infos zu den verschiedenen Projekten und nähere Angaben zu Finanzierung, Vor- und Nachbereitung etc. Alle deine Fragen beantworten wir natürlich auch!

    Wenn das für dich nicht passt, du aber eine Idee hast, wo dieser Aufruf noch verbreitet werden könnte, dann schick uns gerne deine Idee dazu!

    Solidarische Grüße,
    Projektgruppe Káne to!*

    * Káne to! ist griechisch und heißt: einfach machen! Und genau das machen wir. Unsere 5-köpfige Projektgruppe ist seit Jahren immer wieder in Griechenland unterwegs, hat über Jahre Kontakte zur Szene in Thessaloniki und Athen aufgebaut und versucht sich immer wieder neu in die dramatisische Lage vor Ort rein zu denken. Wir haben Netzwerke im Hintergrund, die dieses Projekt finanziell unterstützen. Wir wollen nicht lang schnacken, was man alles machen müsste, sondern: einfach machen! Káne to!

  • Es ist Zeit zu handeln: Flüchtlinge aufnehmen!

    Es ist Zeit zu handeln: Flüchtlinge aufnehmen!

    Mit 130 Erstunterzeichnenden aus Politik, Religion, Gesellschaft und Kultur aus ganz MV fordern wir die Landesregierung auf, die inhumane deutsche Abschottungspolitik endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Wir haben uns in einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Innenminister Lorenz Caffier sowie an die Landtagsabgeordneten gewandt.

    Gemeinsam fordern wir:

    Sofort Geflüchtete aus Griechenland aufnehmen!
    Menschenrechte sind nicht verhandelbar – auch nicht in Krisenzeiten!

    Wer jetzt noch mitzeichnen will, schreibe eine Mail an m-v[ätt]seebruecke.org.

    #LeaveNoOneBehind

    Seebrücke MV auf Facebook – Folgen, teilen, liken!

    Offener Brief des Bündnisses SEEBRÜCKE MV: Es ist an der Zeit, JETZT zu handeln!

    Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Schwesig,
    Sehr geehrter Herr Innenminister Caffier,
    Sehr geehrte Abgeordnete des Landesparlaments,

    Die aktuelle Situation der geflüchteten Menschen auf den griechischen Inseln und an der türkisch- griechischen Grenze ist katastrophal.

    Auf Menschen, die vor Krieg geflohen sind und schon unsägliches Leid erlebten, wird von europäischen GrenzschützerInnen mit Tränengas und Blendgranaten geschossen, militärische Schießübungen über mehrere Tage gezielt in dem Grenzgebiet abgehalten, Boote bewusst zerstört oder abgetrieben. Sie werden unter direkter ZeugInnenschaft der europäischen Bevölkerung gefangen gehalten, geschlagen, gefoltert, bis auf die Unterhose beraubt, sogar getötet. Mindestens zwei Menschen wurden erschossen.

    Die Zahl der deutschen BundespolizistInnen, die den griechischen Grenzschutz unterstützen, beläuft sich mittlerweile auf über 70. Die pogromartige Stimmung auf den griechischen Inseln spitzt die Lage zudem weiter zu. Geflüchtete, Ehrenamtliche, NGO-MitarbeiterInnen, FotografInnen und JournalistInnen werden angegriffen, Versorgungszentren und soziale Orte der Unterstützung und Hoffnung, brennen ab.

    Die Situation in den Lagern auf den griechischen Inseln ist jedoch gewiss nicht erst seit dem letzten Februar-Wochenende diesen Jahres katastrophal. NGOs und einzelne PolitikerInnen berichten seit Jahren über die dortigen Missstände – Geflüchtete, viele von ihnen unbegleitete Kinder und Jugendliche, leben dort seit Jahren unter erbärmlichsten und unhygienischsten Bedingungen, in völlig überfüllten Lagern, die Gewalt und Stress erzeugen. Perspektivlosigkeit, Hunger, Kälte, Einsamkeit und traumatische Erlebnisse, die sich auf europäischen Boden fortsetzen, haben eine steigende Suizid-Rate – selbst unter den Kindern und Jugendlichen – sowie einen drastischen Anstieg von physischen und psychischen Erkrankungen zur Folge. Noch immer ertrinken täglich Menschen auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer.

    Ungeachtet dessen wurden staatliche Rettungsmissionen im letzten Jahr eingestellt. Private Seenotrettungsinitiativen tun das, worauf sich die EU- Staaten nicht einigen können – sie retten Menschenleben und werden dafür kriminalisiert. Die Kriminalisierung trifft auch die Flüchtenden selbst – mit verheerenden Folgen. Flüchtende Menschen in ihrem Flüchtlingsdasein anzuerkennen und als schutzlose Menschen zu verstehen, ist ihr einzig verbliebener Schutz in dieser Welt. Was diese Menschen erleben, ist das Katastrophalste, was einem Menschen in seinem Dasein widerfahren kann.

    „Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben.“
    – Hannah Arendt

    Dieser Satz, aus der barbarischen Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus gezogen, formuliert das Prinzip, welches den europäischen und den internationalen Menschenrechten zugrunde liegt, die zugleich im Grundgesetz der Bundesrepublik verankert sind, und dem Sie als Abgeordnete verpflichtet sind. Diesem Menschenrechtsgewissen wird mit dem beschämenden Minimalkonsens, auf den sich die Bundesregierung kürzlich einigte (gemeinsam in einer sogenannten „Koalition der Willigen“ 1000 bis 1500 geflüchtete Kinder bis 14 Jahren aufzunehmen), in keinster Weise ausreichend entsprochen.

    ES IST ZEIT, ZU HANDELN. JETZT!

    Seit dem Sommer 2018 engagieren sich europaweit Menschen in der internationalen Bewegung „SEEBRÜCKE“, die von verschiedenen Bündnissen und AkteurInnen der Zivilgesellschaft getragen wird. Sie setzen sich ein für eine Änderung der EU- Außenpolitik im Hinblick auf die Seenotrettung. Sie fordern sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung ziviler Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten.

    Im Zuge dieser Bewegung erklärten sich in Mecklenburg-Vorpommern bisher drei Städte – Rostock, Greifswald und Neubrandenburg – durch Beschlüsse der Bürgerschaft oder der Stadtvertretung zu sicheren Häfen. Deutschlandweit gibt es aktuell 138 Städte sicherer Häfen. Diese Städte zeigen sich solidarisch mit Menschen auf der Flucht, engagieren sich gegen das Sterben auf dem Mittelmeer und für eine würdevolle Aufnahme von Geflüchteten.

    Diese Städte sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und zusätzlich zum Königssteiner Schlüssel geflüchtete Menschen aufzunehmen. Dies erfordert eigene Landesaufnahmeprogramme der Bundesländer. Nach einem uns vorliegenden aktuellen Rechtsgutachten können die Bundesländer nach Information an das Bundesinnenministerium ein eigenes Aufnahmeprogramm auflegen, ohne wie bisher angenommen – auf dessen Zustimmung angewiesen zu sein. Die im September vergangenen Jahres von Berlin gestartete Bundesratsinitiative, den § 23 Absatz 1 Satz 3 AufenthG zu verändern, ist nach diesem Gutachten nicht zwingend nötig, weil auch jetzt schon durch das Grundgesetz klare Regelungen bestehen, die nicht durch Bundesgesetze näher ausgelegt sind. Die Aufnahme von Flüchtenden aus überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln kann demnach von der Bundesregierung nicht verweigert werden.

    Den Bundesländern steht das Recht zu, besonders vulnerable Personen, wie etwa Kinder und Mütter oder unbegleitete Minderjährige, aufzunehmen – auch ohne Zustimmung des Bundesinnenministeriums. Die Länder können auf diesem Wege konkrete Landesaufnahmeprogramme ausarbeiten.

    Ergreifen Sie diese Chance!

    Kommen Sie den Forderungen der Zivilgesellschaft und der eigenen Verpflichtung nach, als Abgeordnete auf Grundlage der Menschenrechte zu handeln, lassen Sie uns die Verantwortung nicht weiter auslagern! Auch wir hier in Mecklenburg-Vorpommern wollen Verantwortung übernehmen für die Menschen, die ihre Heimat, ihr Hab und Gut, ihre Arbeit, ihre Familien und vieles mehr verlassen mussten. Wir wollen nicht weiter zusehen, wie diese Menschen an den Grenzen Europas bekämpft und in ihrer Würde erniedrigt werden! Die Zivilgesellschaft ist bereit und willens, Geflüchtete in unserer Gesellschaft aufzunehmen, PatInnenschaften einzugehen, Begleitung und Betreuung – sprich: Verantwortung – zu übernehmen.

    Sehr geehrte Frau Schwesig, sehr geehrter Herr Caffier: Nun ist es an Ihnen zu handeln. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie, dass Sie für Menschenrechte und ein menschenwürdiges Miteinander in Europa einstehen!

    Wir fordern:
    – ein Landesaufnahmeprogramm für schutzsuchende Menschen von der türkisch-griechischen Grenze und aus den Lagern der griechischen Inseln. JETZT!
    – Unterstützung von griechischen Behörden und NGOs vor Ort bei der Auswahl besonders betroffener Personen.
    – umgehende Organisation der Reise dieser Personen in sichere Unterbringungen in unserem Bundesland.
    – Schnelle medizinische Versorgung, psychologische und sozialarbeiterische Betreuung.
    – Bearbeitung der Asylanträge in einem fairen nationalen Asylverfahren.

    Bündnis SEEBRÜCKE MV

     

    ErstunterzeichnerInnen

    PolitikerInnen / Parteien

    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte
    BÜNDNIS 90/Die Grünen Bürgerschaftsfraktion Hansestadt Wismar
    BÜNDNIS 90/Die Grünen Bürgerschaftsfraktion Greifswald
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Schwerin
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion Rostock
    BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Kreisverband Rostock
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Vorpommern-Rügen
    DIE LINKE. Bürgerschaftsfraktion Greifswald
    DIE LINKE. Ortsvorstand Greifswald
    DIE LINKE. Kreisvorstand Hansestadt Rostock
    DIE LINKE. Kreisvorstand Ludwigslust-Parchim
    DIE LINKE. Kreisvorstand Südwestmecklenburg
    DIE LINKE. Neubrandenburg
    DIE LINKE. Stadtfraktion Parchim
    Linksjugend [’solid] Mecklenburg-Vorpommern
    MLPD Rostock
    Partei Die PARTEI Kreisverband Ludwigslust-Parchim
    PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, Bürgerschaftsfraktion Greifswald
    PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ MV
    Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
    Ulrike Berger, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, Landesvorsitzende
    Barbara Borchardt, Mitglied der Fraktion DIE LINKE. Kreistag Ludwigslust-Parchim und des
    Bundesausschusses der Partei DIE LINKE.
    Wenke Brüdgam & Torsten Koplin, Landesvorsitzende DIE LINKE. MV
    Lothar Gajek, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Schwerin
    Claudia Schulz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, Landesvorsitzende

    Kirche

    Propst Marcus Antonioli
    Pröpstin Britta Carstensen
    Pastorin Antje Exner, Wismar
    Pröpstin Helga Ruch
    Propst Dirk Sauermann
    Propst Wulf Schünemann
    Propst Gerd Panknin
    Lars Müller, Flüchtlingsbeauftragter Kirchenkreis Mecklenburg
    Kirchengemeinderat der Innenstadtgemeinde Rostock
    Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend in Mecklenburg-Vorpommern

    Kulturschaffende

    Feine Sahne Fischfilet
    Andreas Grylla, Schriftsteller
    Angelika Janz, tEXt bILd, Ferdinanshof
    Karolin Köhn, Freiberufliche Redakteurin, Rostock
    Kunst & Kommunikation, Eckhard Bergmann
    Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Mario Lopatta, Volkstheater Rostock
    Matter of Fact, Krönert & Slabschie GbR
    Peer Roggendorf, Schauspieler in Rostock
    PopKW , Landesverband für populäre Musik und Kreativwirtschaft M-V e.V.
    Radio Lohro 90.2 MHz
    Sandra-Uma Schmitz, Diplom Schauspielerin am Volkstheater Rostock
    TANDERA Theater Dörte Kein
    Waving the Guns
    Martina Witte, Theaterleiterin Compagnie de Comedie

    Zivilgesellschaft

    AG Flüchtlingshilfe Stralsund e.V.
    Aktionsbündnis 8. Mai Demmin
    Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin / Weltladen Schwerin
    Autonome Antifa Anklam
    Brinke26 e.V.
    Bündnis Greifswald für Alle
    Bündnis Neubrandenburg Nazifrei
    Bündnis Rostock nazifrei
    BUND-Gruppe Schwerin
    BUNDjugend MV (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz MV)
    Bunt statt braun e.V.
    Bürgerhafen Greifswald
    Demokratiebahnhof Anklam
    Der Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e. V.
    Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V
    FINC-Foundation
    Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Frauen helfen Frauen e.V. Rostock
    F*streik Bündnis Rostock
    Gemeinsam für Frieden und Menschenrechte Rostock
    Green Goldi Unverpackt Rostock
    Gutshaus Hermannshagen e.V.
    IFC- Internationaler Fußball-Club Rostock e.V.
    Initiative PRO BLEIBERECHT MV
    Integrative psychosoziale Flüchtlingsberatung Rostock
    Jugend kann bewegen e.V.
    KARO gAG
    Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V.
    LIBERA Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Migranet MV
    Neubrandenburg hilft
    Netzwerk für Demokratie und Courage – Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern
    Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie & Toleranz Parchim e.V.
    Pfadfinderbund M-V
    Projekt Psychosoziales Zentrum Rostock – Ökohaus Rostock
    Qube – Queere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit in MV
    Radio Lohro 90,2 MHz
    Rock gegen Rechts MV
    Rostock hilft – Newcomer Café
    Schweriner Friedensbündnis
    SJD – Die Falken Mecklenburg-Vorpommern
    Soziale Bildung e.V. Rostock
    Tutmonde e.V., Frauenrechte, Kinderschutz und Entwicklungspolitik
    ver.di Nord, Landesbezirksvorstand
    verquer. – Bildung für globale Gerechtigkeit, Greifswald
    Weltblick – Fairer Handel, Bildung, Projekte e.V., Greifswald

    Einzelpersonen

    Hans-Henning Bär, Büro & Atelier für Restaurierung und Denkmalpflege Sundhagen
    Eckhard Bergmann, Galerie EBE Parchim
    Dr. Klaus Blaudzun, Geschäftsführer, Institut für neue Medien gGmbH
    Karin Breitenfeldt, ehrenamtliche Flüchtlingshelferin, Insel Rügen
    Tanja Czechl, Radio Lohro, Jugendkoordinatorin
    Imam-Jonas Dogesch, Migranet Rostock
    Anke Drechsler, Rostock
    Renate Franke
    Silke Gajek, Vorstandsvorsitzende Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfekontaktstellen M-V
    Ralf-Peter Hässelbarth, Neustrelitz
    Ernst Ludwig Iskenius, Arzt, Lübtheen
    Friedrich Küchler
    Karen Larisch, Güstrow- Villa Kunterbündnis
    Janett Launhard
    Heiko Lietz, Bürgerrechtler, Schwerin
    Horst & Birgit Lohmeyer, Jamel
    Sandra Rabe-Maticevic, Dipl. Päd., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Auslandsbeauftragte des Instituts
    für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik Universität Rostock
    Anna Murawska, Produktentwicklung und Unternehmensberatung, Heringsdorf
    Ulrike Nehls, Rostock
    Andrea Sakowski, Initiative Probleiberecht MV, Rügen
    Matthias Scheibe, Ostseebad Sellin
    Heinz Schmidt, Sprecher Schweriner Friedensbündnis
    David Schultes
    Maria Schulz, Vorstand Senselab e.V. – Rostock
    Jüte Sigeneger, Rostock
    Claudia Stauß, Bühnenmeisterin, Mestlin
    Friedrich Steilen
    Prof. Dr. Brigitte Stepanek, Greifswald
    Barbara Camilla Tucholski
    Ulrike Wanitschke, Ökohaus e.V. Rostock
    Patrik Witzke, Insane Studios
    Carmen Ziegler, Katzow
    Kristin Zimmermann, Rostock

    (Foto: Alea Horst)

  • Jugendarbeit in Zeiten von Corona

    Die Einschränkungen, um das Corona-Virus einzudämmen, sind nötig und verantwortungsbewusst. Sie stellen allerdings viele Akteur*innen der Jugendarbeit vor Herausforderungen: Wie erreichen wir Jugendliche? Wie unterstützen wir Jugendliche, denen es bei eingeschränkten sozialen Kontakten zu Hause nicht gut geht? Wie reagieren wir auf Vereinzelung und Einsamkeit?

    Hinzu kommen bei vielen Einrichtungen und Verbänden finanzielle Sorgen. Hierzu hat der Landesjugendring eine Pressemitteilung und einen offenen Brief an die Landesregierung verschickt, die wir als Falken MV ausdrücklich unterstützen.

    Offener Brief an die Landesregierung

    [su_spoiler title=“Lest hier den kompletten Brief“]

    Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Schwesig,

    Sehr geehrte Frau Ministerin Drese,

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus (SARS CoV-2) verändert die Gestaltung des öffentlichen Lebens und die Planung und Durchführung von Veranstaltung mittlerweile auf einer täglichen Basis. Die Jugendarbeit (§11 SGB VIII), die Jugendverbandsarbeit (§12 SGB VIII) und die Jugendsozialarbeit (§13 SGB VIII) lebt vom zwischenmenschlichen Kontakten, dem Austausch über Landesgrenzen hinaus und das gemeinsame aktiv Sein.

    In Zeiten des sich ausbreitenden SARS CoV-2 ist die Sicherheit unserer Mitglieder und deren Umfeld im besonderen Fokus. Daraufhin wurden alle Veranstaltungen präventiv abgesagt oder verschoben. In Bildungsstätten, Gruppenhäusern, Zeltlagern und vergleichbaren Jugendfreizeitstätten werden die Buchungen von Schulklassen und Jugendgruppen storniert. Jugendzentren und kleine Jugendeinrichtungen im ländlichen Raum müssen ihre Angebote zur Sicherheit ihrer Besucher*innen aussetzen und schließen aufgrund der Verordnung der Landesregierung vom 17.03.2020 bis voraussichtlich einschließlich 19.04.2020. Die im Vorfeld stattfindenden Planungen von Veranstaltungen und Aktivitäten haben für die gesamte Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern Kosten verursacht, die an Förderungen gebunden sind. Durch Verschiebung von Veranstaltungen und Aktivitäten entstehen den Mitgliedern Stornokosten, die die bisherige Fördersumme erhöhen. Veranstaltungen müssen nachgeholt werden, beispielsweise Vollversammlungen der Mitglieder. Durch eine erneute Planung der Veranstaltungen und Aktivitäten entstehen hier erhöhte Kosten. Viele Mitgliedorganisationen planen Ihre Veranstaltung und Aktivitäten weit im Voraus. Damit verbunden sind Hausbuchungen, Fahrtkosten und Materialbesorgungen, aber auch Personalkosten und Kosten für Honorarkräfte.

    Veranstaltungen und Aktivitäten werden aufgrund der aktuellen Lage und zur notwendigen Vorsicht gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verschoben und ein Ende der Vorsichtsmaßnahmen ist zum heutigen Stand schwer abzuschätzen. Trotzdem entstehen Kosten für die Verbände und Gruppen, insbesondere für Veranstaltungen, die zu einem späteren Zeitpunkt erneut geplant werden. Diese können nicht aus Eigenmitteln gedeckt werden. Daher muss der Mehrkostenaufwand aus den neu terminierten Veranstaltungen förderfähig bleiben, da sie zum Schutz der Teilnehmer*innen verschoben wurden. Zuschüsse und Förderungen sind zum Teil an Teilnehmer*innentage gebunden. Durch die massiven Einschränkungen im Bereich der kommunalen und landesweiten Jugendarbeit werden diese Teilnehmer*innentage einen anderen Umfang haben als bisher geplant.

    Wir möchten für diese Umstände sensibilisieren und Fördergeber bitten Zuwendungen unter diesen besonderen Umständen losgelöst von Faktoren wie Teilnehmer*innentage auszuzahlen. Kommunale Jugendfreizeitstätten sind von den umfangreichen Stornierungen betroffen.

    Fixkosten für Gebäude und Personal bleiben weiterhin bestehen. Diese Einrichtungen brauchen schnelle Unterstützung, damit sie nicht dauerhaft schließen müssen. Meist werden diese Freizeitstätten von gemeinnützigen Trägern betrieben, die eine Überbrücken von Einnahmeausfällen nur für einen kurzen Zeitraum leisten können, da sie seit Jahren ohnehin knapp kostendeckend arbeiten und keine entsprechenden Rücklagen bilden konnten. Bei Jugendzentren und ähnlichen Einrichtungen der kommunalen Jugendarbeit im ländlichen Raum ist bisher noch unklar, ob öffentliche Zuschüsse gezahlt werden, wenn Einrichtungen, wie jetzt angeordnet, längerfristig geschlossen sind und geschlossen gehalten werden müssen. Hier stellt sich für viele freien Träger die Frage, ob die anfallenden Personalkosten als förderfähig durch die kommunalen bzw. landesseitigen Fördergeber anerkannt werden. Kosten, die in diesen Bereichen anfallen, sollen unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden, damit es zu keinen unnötigen Schwierigkeiten für die Akteure der Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern kommt, die jetzt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und Ihrem Umfeld umsichtig handeln.

    [/su_spoiler]

    Wir als Vorstand des Landesjugendringes in Mecklenburg-Vorpommern fordern daher, die zeitnahe Einrichtung eines Notfallfonds für die landesweite und kommunale Jugendarbeit (§11 SGB VIII), die Jugendverbandsarbeit (§12 SGB VIII) und die Jugendsozialarbeit (§13 SGB VIII), sowie für Jugendfreizeitstätten sowie Bildungsstätten um auf unbürokratischen Wegen die zusätzlichen Kosten zu decken und allen Akteuren bei ihren aktuellen Planungen und Entscheidungen Sicherheit zu geben.

    Zudem fordern wird das Land Mecklenburg-Vorpommern, die Landkreise und kreisfreien Städte auf, die jetzt entstehenden Kosten in der Kinder- und Jugendarbeit (nach §11-§13 SGB VIII) verbindlich als komplett förderfähig anzuerkennen und dies bei den entsprechenden Abrechnungen der Fördermittel zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Vorstand des LJR M-V e.V.

    Pressemitteilung des Landesjugendringe bundesweit

    [su_spoiler title=“Lest hier die komplette Pressemitteilung“]

    Jugendverbände und Jugendgruppen gehen verantwortungsbewusst mit der Gesundheit ihrer Teilnehmer*innen, Mitglieder und ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden sowie deren Angehörigen um. Deshalb haben viele Träger ihre Angebote – auch bereits bevor es behördliche Anweisungen gab – abgesagt.

    Für die Jugendverbände und -gruppen sind diese Absagen ein großes finanzielles Problem und können sogar deren Existenz bedrohen:

    – Die Absagen führen teilweise zu sehr hohen Stornokosten von Unterkünften, Busunternehmen etc.

    – Zugleich fehlen ihnen die Teilnahmebeiträge zur Finanzierung der Ausgaben. Für manche Träger entsteht dadurch ein großes finanzielles Defizit. Es gibt in den Bundesländern unterschiedliche Umgangsweisen mit Zuschüssen: So ist es in manchen Bundesländern fraglich, ob Zuschüsse, die an das Erbringen von Teilnahmetagen, erreichte Ziele o.ä. geknüpft sind, ausgezahlt werden. Auch ist teilweise unklar, ob Stornokosten überhaupt zuwendungsfähig sind.

    – Mindereinnahmen entstehen auch durch die Absage von z.B. Spendensammlungen oder durch fehlende Veranstaltungseinnahmen, die zur Finanzierung von Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden.

    – In Bildungsstätten, Gruppenhäusern, Zeltlager und vergleichbaren Jugendfreizeitstätten werden die Buchungen von Schulklassen, Jugendgruppen etc. storniert, Kosten für Personal und Gebäude entstehen aber weiterhin. Erste Häuser haben bereits Kurzarbeit angekündigt. Die Einrichtungen brauchen schnelle Nothilfe, damit sie nicht dauerhaft schließen müssen.

    – Bei Jugendzentren und ähnlichen Einrichtungen in freier Trägerschaft ist teilweise unklar, ob öffentliche Zuschüsse auch gezahlt werden, wenn Einrichtungen längerfristig geschlossen bleiben müssen.

    – Zudem stehen Jugendverbände und andere freie Träger zum Teil vor dem Problem einer drohenden Zahlungsunfähigkeit, sollten Zuwendungen aufgrund von Engpässen beim öffentlichen Träger nicht fristgerecht gewährt werden. Hier sollten unkomplizierte Abschlagszahlungen ermöglicht werden. [/su_spoiler]

    Angesichts dieser Problembeschreibung erwarten wir die Öffnung aller Hilfsmaßnahmen für Wirtschaftsunternehmen auch für gemeinnützige Träger. Die finanziellen Einbußen infolge der Corona-Krise können für sie existenzbedrohend werden.

    Die unterzeichnenden Landesjugendringe fordern daher

    – eine Zusicherung der Übernahme aller anfallenden Kosten (insbesondere Storno- und Personalkosten) bei behördlicher Schließung von Einrichtungen (Jugendbildungsstätten, Kindererholungszentren, Jugendherbergen, weiteren Gemeinschaftsunterkünften, Jugendfreizeiteinrichtungen) und behördlichen Absagen von Veranstaltungen (z.B. Lehrgängen und Ferienfreizeiten)

    – dass Stornokosten als zuwendungsfähig anerkannt werden.

    – die Sicherung der Liquidität von freien Trägern der Jugendarbeit, z.B. durch Abschlagszahlungen.

    – die Zusicherung, dass Bemessungsgrundlagen (z.B. Teilnahmetage) für künftige Förderung die Sondersituation berücksichtigen

    Dieser Appell wurde unterzeichnet von:

    Bremer Jugendring e.V. | Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. |  Landesjugendring Berlin e.V. | Landesjugendring Brandenburg e.V. | Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Landesjugendring Niedersachsen e.V. | Landesjugendring NRW e.V. | Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V. | Landesjugendring Saar e.V. | Landesjugendring Sachsen-Anhalt e.V. | Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V. | Landesjugendring Thüringen e.V.

  • Falken vs. Corona

    Falken vs. Corona

    Corona macht vielen Leuten Angst. Wir plädieren für einen vernünftigen, verantwortungsvollen Umgang, der insbesondere Risikogruppen im Blick hat und den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt.

    Wir im Landesbüro der SJD – Die Falken MV werden mit der Situation rund um Corona in den kommenden Wochen folgendermaßen umgehen:

    • Das Landesbüro bleibt bis auf Weiteres geöffnet. Wir sind ein 2-Menschen-Team, achten Hygiene-Standards und auf unser Umfeld. Sofern wir Heimarbeit machen, erreicht ihr/Sie uns per Rufumleitung über die gewohnte Nummer.
    • Maßnahmen und Feriencamps planen wir weiterhin. Absagen und Obergrenzen behalten wir uns je nach den aktuellen öffentlichen Regelungen natürlich vor.
    • Wir vertrauen auf euer Verantwortungsbewusstsein! Wenn ihr krank seid, bleibt zu Hause. Wenn ihr gesund seid, versucht euer Umfeld zu unterstützen, zB ältere und kranke Menschen mit Einkäufen und Anrufen zum Zeitvertreib zu supporten.
    • Bleibt kreativ! Für eine solidarische und sozialistische Gesellschaft könnt ihr auch online und in Social Media einstehen! Nutzt die Zeit zB, um Abgeordneten zu schreiben und für ein funktionsfähiges Pflege- und Gesundheitssystem einzutreten. Schreibt Briefe für die Aufnahme von Geflüchteten von den europäischen Außengrenzen und die dezentrale Unterbringung in Deutschland. Achtet auf Aufrufe und Ankündigungen.