Das war FemPower 2014

Eindrücke von Caro:
Obwohl wir im Zimmer eines Hostels mit Maximalhauptstraßen-LKW-und-Straßenbahnlärm schliefen, konnten wir ordentlich Input aufnehmen zu verschiedenen Themen wie Feminismus, Breakdance und praktischen Self-made-Dingen, bei denen wir selbstverständlich ordentlich produktiv wurden. Heraus kamen unter Anderem interessante Diskussionen, ordentlicher Muskelkater und blaue Flecken, sowie Hocker und Schiffchen aus Holz und Tabaktaschen aus Stoff oder Plastiktüten. Und mal nur so ganz unter Frauen gewesen zu sein, war auch mal ein ganz interessantes Erlebnis.

und von Pia:
Ich besuchte den Workshop Feminismus für Einsteigerinnen. Wir haben Jeopardy gespielt, wir haben uns in zwei Gruppen eingeteilt. Jeopardy geht so: es gibt Fragekategorien, wir hatten drei, Arbeit und Lohn, Gender und Politik. Außerdem bekam mensch Punkte für eine richtige Antwort. Wir haben uns noch die 3 Wellen angeschaut. Und denn haben wir noch ein Revolutionärinmemory gespielt. Leider war ich nicht so begabt mir Bild und Text zu merken. Ich habe außerdem den Breakdance Workshop besucht. Es hat mega viel Spaß gemacht und macht ganz schnell Blaueflecken. Mein Highlight des Wochenendes waren die Abende. Wir saßen immer schön zusammen. Danke dass ich euch kennenlernen durfte, auf ein Wiedersehen.
Freundschaft! Pia

und von Susi – zur Ergänzung:
Das Fempower-Wochenende, organisiert von unserem Bundesverband, fand übrigens in Leipzig statt, einer sehr aufregenden Stadt. Wie der Name des Wochenendes schon verrät: es geht darum, Mädchen und junge Frauen zu empowern. Und das wurde getan: mit den vielen praktischen Sachen (fette Technik rockt, ich sage nur Tauchsäge), aber auch durch Wissenserweiterung und die Sensibilisierung für Themen. So gab es die Feminismus-Einsteigerinnen-Workshops, einen Workshops zu Sexismus und noch einen, dessen Titel mir grade nicht präsent ist. Aber da könnt ihr gerne alle Mitgereisten Fragen. Wir haben es nämlich geschafft, uns so aufzuteilen, dass wir uns hinterher über die Inhalte austauschen konnten.
So, und nun freue ich mich schon auf das nächste Jahr, da findet wieder die Bundsfrauenkonferenz statt.
Freundschaft! Susi

 

Die Fahrt wurde finanziell unterstützt vom LAGuS M-V.

Rotes Wien in den Herbstferien

Eine Woche lang mit den Falken nach Wien:

In diesem Jahr ist der Beginn des 1. Weltkrieges 100 Jahre her. Wir wollen uns zu diesem Anlass in Wien mit dem Thema „Krieg“ auseinandersetzen. Wer führt Krieg? Welchen Zweck verfolgt Krieg? Welche Konflikte gibt es zur Zeit? Warum ist Frieden so schwer zu erreichen, wenn ihn doch eigentlich alle haben wollen? Außerdem werden wir in Wien einige historische Stationen zu diesem Thema besuchen.

Außerdem sind mehrere Treffpunkte mit den Roten Falken vor Ort geplant. Wir können gemeinsam mit ihnen die Stadt erkunden, Workshops veranstalten oder auch nur einen gemütlichen Abend verbringen. Es wird auf jeden Fall spannend und abwechslungsreich.

Unterm Strich: Es wird eine Fahrt mit einer guten Mischung aus Bildung, Begegnung, Spaß und Freizeit. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins:
Deine Anmeldung! (Hier geht’s per Klick zum Flyer)
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Wann: 18.-25.10. (Herbstferien)
Wo: Wien
Wer: Alle Menschen ab 15 Jahren
Kosten: 50€ für Anreise, Unterkunft und Futter

Die Fahrt wird finanziell Unterstützt durch das LAGuS M-V sowie durch KJP-Mittel

Das war das zweite Ehrenamtswochenende

Unser zweites Ehrenamtswochenende in diesem Jahr ging am Sonntag vorbei. Diesmal waren wir im Alternativen Jugendzentrum Neubrandenburg, einem selbst verwalteten Haus, fast mitten im Wald mit dem Tollense-See direkt vor der Tür. Theoretisch hätten wir also die ganze Zeit Baden gehen können, praktisch war es dazu aber ein bisschen zu verregnet. Außerdem hatten wir auch so ein volles und vielfältiges Programm:

Freitag sind wir angereist, haben uns gegenseitig und das Haus kennengelernt. Außerdem wurde natürlich der Plan für das Wochenende vorgestellt und beim abendlichen „Tabu“-Spielen mit Begriffen rund um Liebe und Geschlecht wurde bereits ein inhaltlicher Einstieg geschafft.

Samstag ging es dann weiter, mit gleich zwei selber vorbereiteten Workshops von Pia und Karla zu „Sexismus, Homophobie und Transphobie“ und „Theater der Unterdrückten“. Im Anschluss daran haben wir dann geguckt, was alles dazu gehört, sowas selber zu machen, zur Planung, zur Vorbereitung und zur Durchführung. Als Beispiele wurden die vorher gehörten Workshops genutzt.

Einstieg in den ersten Workshop: "Sexismus/Homophobie/Transphobie bedeutet für mich ..."

Einstieg in den ersten Workshop: „Sexismus/Homophobie/Transphobie bedeutet für mich …“

Sonntag ging es dann daran, selber Ideen zu sammeln für eigene Workshops und auch schon anzufangen, diese vorzubereiten. Anschließend gabs noch die letzte gemeinsame Mahlzeit, Packen, Aufräumen und Abfahrt.

Das war unser Wochenende. Mit zwei Workshops, viel Wissenswertem zum selber-Workshops-machen, leckerem Essen und einem schönen Haus am See war es definitiv ein gelungenes Wochenende. Zwar sind wir inhaltlich vom ursprünglichen Workshopthema abgewichen, aber dafür wars selbstorganisiert. Und beim nächsten mal können wir dann hoffentlich ein paar von den Workshops, die hier als Ideen entstanden sind, erleben.

– Ein Bericht von Thomas

Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung Aktion Mensch und das LAGuS M-V