Sozialistische Jugend - Die Falken MV

12.07.2005

Jugend und CDU-Wahlprogramm

Abgelegt unter: Falken — Landesbuero @ 15:36

Hallo allerseits,

das CDU-Wahlprogramm beinhaltet neben den bekannten Forderungen (Einschränkung von ArbeitnehmerInnenrechten, Lockerung der Mitbestimmung, Mehrwertssteuererhöhung zur Entlastung der Arbeitgeber, Sozialabbau durch Kopfpauschale sowie Steuerpolitik für Wohlhabende und Unternehmen) auch jugendspezifische Themen.

Eine kurze Auflistung zeigt: Die CDU steht für den Abbau von Zukunftschancen. Sie will eine reaktionäre Familien- und Gleichstellungspolitik. Merkel will die Perspektiven junger Menschen zerstören.

* Die Union will Studiengebühren für das Erststudium und die Abschaffung des BaFöG durch Darlehen.
* Die Union fordert die Kürzungen der Ausbildungsvergütung und die Abschaffung des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Sie lehnt eine Ausbildungsplatzabgabe ab.
* In Betrieben soll bis 20 Beschäftigten bei Neueinstellungen kein Kündigungsschutz gelten. Dies trifft insbesondere Berufseinsteiger und junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt.
* Die CDU unterstützt Teilzeitarbeit bei der Kindererziehung. Mit anderen Worten: Die Frau soll Teilzeit arbeiten und sich beim Rest der Zeit um die Kinder kümmern.
* Die CDU will gestaffelte Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Wer länger einzahlt, erhält länger Arbeitslosengeld I. Das benachteiligt junge Menschen. Durch flexible und unterbrochene Erwerbsbiografien haben sie kaum eine Möglichkeit mehr Ansprüche und erst recht keine höheren Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung zu erwerben. Das ist nicht generationengerecht.
* Die aktive Arbeitsmarktpolitik soll eingeschränkt werden. Das trifft insbesondere Junge und Benachteiligte auf dem Arbeitsmarkt. Das Wort “Jugendarbeitslosigkeit” kommt im Programm der Union nicht vor!
* Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf findet sich im Unions-Programm kaum etwas. Alleine Frau Merkel soll das reaktionäre Familienbild der Union kaschieren. Statt einer modernen Familienpolitik will die Union eine Geburtenprämie in der Rentenversicherung (Kinderbonus von 50 Euro in der Gesetzlichen Rentenversicherung).
* Die Union will die drastische Einschränkung von Kinder- und Jugendrechten. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: “Wir werden dafür sorgen, dass das allgemeine Strafrecht in der Regel bei Heranwachsenden angewendet wird. Wir werden das Höchstmaß der Jugendstrafe auf 15 Jahre erhöhen, die Möglichkeit der Sicherungsverwahrung bei Heranwachsenden ausweiten und im Jugendstrafrecht die nachträgliche Sicherungsverwahrung einführen.” (CDU-Wahlprogramm, Seite 32) Lebenslang hinter Gittern und Türen für Kinder und Jugendliche?
* Die Wehrpflicht soll beibehalten und die Bundeswehr im Innern eingesetzt werden. Das Ergebnis: Wehrpflichtige als paramilitärische Sicherheitskräfte im eigenen Lande.
* Die Union will “die Rahmenbedingungen für die deutsche Filmwirtschaft verbessern”. Das heißt übersetzt: Kein Recht auf Privatkopie, Privatkopierer sind Kriminelle, die ins Gefängnis sollen. Alle, die noch privat kopierte Dateien, Filme oder Musikdateien auf dem Rechner haben, sollten bei einem Unions-Wahlsieg ihre Festplatten entsorgen.

Diese kurze Übersicht zeigt: Wenn die Union regiert, wird es jungen Menschen schlechter gehen!

Das kann auch den Falken in MV nicht egal sein. Noch ist Zeit dagegen etwas zu unternehmen.

Thomas

06.07.2005

Feintuning im Landesbüro

Abgelegt unter: Falken — Landesbuero @ 16:05

Hallo allerseits,

langsam kann man hier schon wieder treten - nein, im Ernst, das sieht schon ganz gut aus und ich bin damit beschäftigt, die Feinheiten des Umzuges zu regeln. Die ISDN-Nummer des Telefons ist gesetzt, so daß auf der Telefonrechnung alles hübsch säuberlich im Einzelkostennachweis getrennt aufgeführt werden kann. Schwieriger gestaltet sich noch das Programmieren der echt altertümlichen Faxmaschine. Ich mach meine Faxen ja für gewöhnlich mit dem Rechenr, aber ab und zu muß ja doch ein Papierfax los. Nun haben die auch eine Stationskennung und unsere lautet “SJD - Die Falken”. Das hab ich ja noch hinbekommen, aber die Nummer wollte sich partout nicht ändern lassen. Tja, das Gerät leidet wohl schon an einem gewissen Altersstarrsinn.

Ansonsten müssen im alten Büro noch einmal die drei Zähler abgelesen werden, bevor der Stromversorger Grünes Licht gibt. Dummerweise hängen die aber alle in einem ständig verschlossenen Raum und der Hausmeister ist nicht ständig erreichbar. Aber das ist natürlich zu lösen. Ansonsten beschäftige ich mich natürlich fleißig mit Finanzen :-)

Nun, vielleicht denkt Ihr, was langweilt der uns nur alles mit technischen Sachen! Wo sind die falkentypischen Inhalte? Also Zeltlager und Fahrten, Lagerfeuer und Politik und was weiß ich… Richtig, nur warum schreibt Ihr die nicht selber? Mindestens zwei Sommerferienlager der Kreisverbände sind gerade am Laufen, weitere folgen. Was steht noch so an im Land?

Thomas

04.07.2005

Verbindungen aus und in das neue Landesbüro

Abgelegt unter: Falken — Landesbuero @ 15:36

Hallo allerseits,

Michael vom DFP e.V. hat am Wochenende die Telefonanlagen und das DSL-Netzwerk im Gemeinschaftsbüro angeschlossen. So konnte ich heute relativ einfach in die Arbeitswoche starten. Naja, so einfach war das nun auch wieder nicht…

Zuerst wollte mein Rechner einfach nicht unter WinDOS. hochfahren. Dabei hab ich ihn doch nur wieder so zusammengesteckt, wie ich ihn auseinandergenommen hatte. Linux startete dagegen ohne Probleme, nur daß ich hier erst einmal ernsthaft überlegen müßte, wie ich das vor zwei Jahren hingekriegt hab, damit online zu gehen. Aber immerhin lag definitiv schon mal kein Hardwarefehler vor. Also Neustart im Abgesicherten Modus und alle Programme aus dem Autostart. Tja und dann klappte das auch. Dann noch die alten IP-Numemrn ausgetragen und schwupps - drin.

Auch mit dem Faxen machen scheint das schon ganz gut zu klappen. Das Textfax sendete ich allerdings sicherheitshalber erst einmal nur an den Kreisverband, also an den Rechner mir gegenüber. Dummerweise ist Petra gerade nicht da, so daß ich nicht sehen kann, was ankam. Na, ab morgen werde ich dann schlauer sein und allen, deren Faxnummer ich kenne und die irgendwie mit uns zu tun haben (und es noch nicht wissen), von unserem Umzug informieren.

Natürlich gibt es auch die konventionellen Wege der Information. Landesjugendamt, Finanzamt, Krankenversicherung, Lohnbuchstelle usw. sind natürlich schon lange vorab per ordentlichem Schreiben informiert worden. Und eben war ich noch persönlich bei unserer neuen Sparkassenfiliale. Von da aus (mit einem kurzem Halt am Waffeleis - jawohl, es ist Sommer) zur Postfiliale. Prima, hier in Bad Doberan gibt es wenigstens eine, während man in Rostock immer gleich zum Hauptpostamt mußte, um sich dort in eine riesige Warteschlange einzureihen. Nun ist für ein halbes Jahr ein Nachsendeservice eingerichtet. Ich klebe aber noch heute abend einen Zettel auf unseren alten Postkasten in Rostock und werde da auch noch eine Weile regelmäßig vorbeischauen. Man weiß ja nie, was kommt…

Schwierigkeiten habe ich gerade noch mit dem Telefon. Damit das unter der neuen ISDN-Nummer arbeitet muß das via Telefon und sogenannter MSN eingestellt werden. Nur, dafür brauche ich eine PIN. Und dafür brauche ich den Zettel, auf der meine Vorvorvorgänger die PIN sich notiert haben. Und dieser Zettel, der liegt nun wahrscheinlich irgendwo hinter mir tief unter einem Berg von Ordnern und Kisten…

Aber das wird schon. :-)

Thomas

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