Hallo allerseits,
am vergangenen Donnerstag drehte sich auf der Sitzung des erweiterten Landesvorstandes alles um ein einziges Thema: die neue Art der Landesjugendverbandsförderung. Schon zum 1. Oktober muß der Landesverband für das Jahr 2005 die Anzahl seiner Projekte und Angeboten, die voraussichtlichen Teilnahmetage und die Höhe des dazugehörigen Haushaltsansatzes kennen. So bald wie möglich sollten daher alle Aktiven des Verbandes überlegen, was sie im kommenden Jahr organisieren möchten und zwar ihr ganzes Programm, also nicht nur, wie bisher abgefragt nur die Bildungsmaßnahmen. Ein Angebot ist durchaus auch der wöchentliche Gruppentreff.
Nun könnte man den hohen Planungsaufwand scheuen, auch weil man ja spontanes Jugendleben im Verband auch noch leben möchte. Aber dann riskieren wir, vom Pott der Jugendverbandsföderung des Landes (1,5 Millionen Euro im Jahr) nur ein kleines Stück abzubekommen und entsprechend magerer fällt dann auch die Förderung für einzelne Maßnahmen aus. Das bedeutet dann im Zweifelsfall höhere Teilnahmebeiträge und das möglicherweise geringere Teilnahmezahlen und alles schraubt sich nach unten.
Ich bin gerne bereit die Aktiven vor Ort zu besuchen und mit ihnen ihre Projekte und Angebote durchzusprechen, auf das sie den künftigen Kriterien entsprechen, das uralte Zauberwort “Qualität” (welches mal wieder durch alle Papiere geistert) zu entschlüsseln und Hinweise für unsere koordinierte Planung 2005 zu geben. Fordert mich an!
Natürlich dürfen wir uns keineswegs überfordern, denn immerhin legen wir uns vertraglich fest. Es ist besser den Vertrag mit einer etwas niedrigeren Anzahl an Maßnahmen locker zu erfüllen, als am Jahresende einige Maßnahmen vom viel zu hohen Ansatz nicht anzubieten. Die Kunst wird sein, daß was wir sowieso machen und realistischerweise auch 2005 tun werden geschickt zu formulieren. Der Landesvorstand muß letztlich alles klug verknüpfen, die Ressourcen des Verbandes verteilen und die Meinungsbildung zu Inhalten und Ausrichtung unserer Arbeit anregen, so daß mehr als in den Jahren zuvor ein Gesamtkonzept zu spüren ist. Dann sollten wir die Hürde der Vertragsverhandlungen Ende des Jahres gut nehmen und aus der Veränderung etwas für uns Positives machen und damit meine ich nicht nur Geld…
Ganz soweit sind wir aber noch nicht und daher war der letzte erweiterte Landesvorstand auch noch nicht mehr als eine Informationsveranstaltung. Allen ist nun aber klar, wohin die Reise geht. Der Weg ist dagegen noch nicht ganz so klar, auch wenn es massig Papiere zu lesen gibt. Die habe ich mal zu einem Paket (ZIP, 249kB) zusammengefaßt. Die jeweils aktuellsten Versionen gibt es im Forum des Landesjugendringes.
Thomas
Hallo allerseits,
gestern nahm ich an einem landesweiten Treffen der Stadt- und Kreisjugendringe (externer Link) in Güstrow teil. Das organisiert der Landesjugendring nun bereits zum zweiten Mal und erhofft sich dadurch natürlich positive Effekte der Vernetzung und des Informationsaustausches.
Tatsächlich gab es reichlich Neues zu erfahren, insbesondere zur völlig verschiedenen Situation in den kreisfreien Städten und Landkreisen. Die Formen der Arbeit sind überall anders und hängen ganz stark von den Akteuren vor Ort ab. Leider gibt es auch nicht überall funktionierende Strukturen. Gerade in Hinblick auf bevorstehende Veränderungen der Verwaltung, sprich Kreisgebietsreform, wird es auch die kommenden Jahre gewaltige Veränderungen der Jugendhilfe geben. Hier heißt es rechtzeitig zu agieren.
Vielleicht versteht Ihr vor diesem Hintergrund auch meine Teilnahme. Vordergründig vertrat ich zwar das Netzwerk Regionale Jugendarbeit Bad Doberan, also den quasi Kreisjugendring des Landkreises Bad Doberan, aber tatsächlich ging es um viel mehr. Das beweist schon der Fakt, das ich gestern den Gag eines Spaßvogel heilen konnte, der einfach mal den Kreisverband Rostock beim Rostocker Stadtjugendring austragen lassen wollte. Die Rostocker Aktiven hätten sich irgendwann mal gewundert, warum aus der Kuphalstraße keine Post mehr kommt…
Gestern ging es natürlich auch um die Besetzung der Jugendhilfeausschüsse im Zuge der Nachwehen der Kommunalwahlen. Falken sollten auch hier versuchen mitzumischen. Also, auch wenn Falken am liebsten das ganze Jahr in Zeltlager fahren, so sind die Jugendringe und Jugendhilfeausschüsse dennoch ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Hier können wir (woanders natürlich auch) ziemlich unmittelbar Einfluß nehmen und so unserem (jugend-)politischem (Vertretungs-)Anspruch gerecht werden.
Thomas
Der Jugendhilfeausschuss (zip, 46 kb, doc) - Arbeitshilfe für (neue) Mitglieder in kommunalen Jugendhilfeausschüssen von Martin Fritz (Arbeitsgemeinschaft ev. Jugend) und Friedhelm Heibrock (Landesjugendring M-V)
Liebe Landesvorstandsmitglieder,
liebe Vertreter der Kreisverbände,
am Donnerstag, den 24. Juni, wollen wir uns noch vor den Sommerferien zum erweiterten Landesvorstand treffen. Ich bitte euch alle zu um 17 Uhr ins Landesbüro zu kommen. Wir wollen uns auf der Sitzung vorwiegend mit der zukünftigen Landesjugendverbandsförderung beschäftigen. Daher bitte ich euch die Teilnahme abzusichern, trotz des vermutlich ungünstigen Termins.
Freundschaft.
Philipp
Vorschlag zur Tagesordnung
TOP 1 Formalia
TOP 2 Jugendverbandsförderung
TOP 3 Wünsche und Erwartungen der Kreisverbände an den Landesverband
TOP 4 Sonstiges
Hallo allerseits,
wenn Ihr denkt, ich meine damit den Beginn der Fußball-Europameisterschaften oder gar das Wahldebakel der Europa- und Kommunalwahl, der hat mit der letzten Helferschulung des Landesverbandes wohl nicht mehr gerechnet! Tatsächlich galt mein berufliches Interesse aber hauptsächlich dieser wichtigen Veranstaltung. Immerhin sind gut ausgebildete Helfer das Rückrat des Verbandes.
Nun, inhaltlich glich das Wochenende den anderen von mir verantworteten Helferschulungen der letzten drei Jahre. Aber immer wieder spannend werden sie durch die veränderte Teilnehmerschaft. Darum gleicht letztlich keine Schulung der anderen. Diesmal hatten wir zum Beispiel zwei schon etwas reifere Damen dabei, die für ihren Träger auf Stundenbasis einen Jugendclub leiten. Der Träger kommt seiner Pflicht zur umfassenden Betreuung und Weiterbildung seiner Angestellten nur insofern nach, daß er die Teilnahme an unserer Schulung empfahl. Man kann es sich als Träger eben auch einfach machen. Nun, wir nahmen das als Bereicherung und als neue Erfahrung an. Bei unserer Schulung können nun nachgewiesenermaßen auch alte Hasen etwas lernen.
Ansonsten gab es jede Menge Spaß und sportliche Betätigung: Schnorcheln im Haff und schweißtreibende Bemühungen auf dem Volleyballplatz, dazu Grillgut satt und am späten Samstagabend ging es mit der ganzen Truppe sogar noch zum Hafenfest nach Wismar, mit prima Feuerwerk, bunten Bühnenshows und einer extra Führung auf dem Segler Atalanta durch Ex-Crewman Jan. Also alles in allem wieder ein runde Sache und am Ende frischgebackenen Helfer mit JuLeiCa für den Verband.
Thomas