Hi,
gestern trafen sich Thomas, Friederike und ich zur LKK-Sitzung. Dabei wurde der Vorsitzende der LKK festgelegt, nämlich meine Wenigkeit. Weiterhin prüften wir die Landessatzung, damit sie endlich mal an KV´s geschickt wird.
Wir konnten sie nicht eher schicken, da die beschlossene Landessatzung erst einmal in drei verschiedenen Formen vorlag und davon keine einzige Unterschriebene! Weiterhin kontrollierten wir alte Sachen,wie z.B. die Protokolle der Landeskonferenzen.
Ich hoffe, das bei der nächsten e.V.Sitzung eine komplette Landessatzung vorliegt.
18.04.2002
Sitzung der Landeskontrollkommission
Antikriegsarbeit in Israel
Am Do., den 25. April 2002 findet eine Veranstaltung zum Thema “Antikriegsarbeit in Israel” statt. Es berichtet Lotahn Raz aus Israel von der Organisation New Profile.
Die Veranstaltung von der DFG-VK beginnt um 19.30 Uhr in der Johannesstr. 14 in Neubrandenburg.
Wer mehr erfahren möchte fährt nach Neubrandenburg oder klickt zu http://www.connection-ev.de oder zu http://newprofile.org
16.04.2002
Frühlingserwachen
Mit dem heutigen Datum berufen die Kreisverbände Güstrow und Rostock eine erweiterte Landesvorstandssitzung der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken Mecklenburg Vorpommern ein. Die Einberufung ging am heutigen Abend per Mail an den geschäftsführenden Landesvorstand, dem Kreisverband Bad Doberan und der Landeskontrollkomission zu. Natürlich gibt es auch ein Schriftstück zur Einberufung, welches im Briefkasten vom Landesbüro schlummert.
Terminchen ist am kommenden Mittwoch, den 24. April 2002 von 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im Landesbüro in Rostock.
No Pasaran
Wichtel
14.04.2002
OB-Wahlen im Land
13.04.2002
längst Vergangenes
Hallo allerseits,
ich melde mich heute von meiner virtuellen Abstinenz zurück und will meiner, in vielen Wochen vernachlässigter Pflicht nachkommen, euch über die Geschehnisse im Landesverband zu informieren.
1. Bundesausschuss - 9./10.03
Wer nach Informationen zum Frühlings-BA auf den Seiten des Bundesvorstandes (http://www.sjd-die-falken.de) sucht, der findet weder den verabschiedeten Wahlaufruf, noch irgendwelche Protokolle, die für unsere Mitglieder von Interesse wären. Die Seiten verweisen alleine auf den Herbst-BA, was auf ungebrochener Aktualität weißt. Mein Vorschlag an das Headquarter, sich bei dem nächsten Sitzungsmarathon diesem Thema anzunehmen. Ein anderes Thema auf diesem BA war das anstehende Bundespfingstcamp. Zu dessen Vorbereitung ein Grafiker, extra in Auftrag gegebenes Werbematerial, medienwirksam präsentierte. Diese Auswüchse von Kreativität könnt ihr euch bei uns im Landesbüro in Form von Plakaten, Ausschreibungen etc. angucken.
2. Solifond - 10.03. Abends um neun
Vielleicht eine kleine Erklärung fällig, was der Solifond überhaupt ist? Alle Landesverbände bzw. Bezirke, die Delegierte zum Bundesausschuss schicken, zahlen einmal jährlich pro gesendeten Delegierten 300 € an den Solifond. Dieses Geld soll dazu verwendet werden, finanzschwache Strukturen zu fördern, wobei nur Personalkosten gefördert werden. Will man nun also Geld haben, stellt man einen Antrag und schreibt auf, wo genau der Schuh drückt in der Finanzplanung des kommenden Jahres. Wenn es dann keine anderweitige Geldquelle gibt, mit der man das Loch stopfen könnte, springt hier der Solifond ein. Entscheiden darüber tun die größten einzahlenden Gliederungen, sowie Mitglieder des Bundesvorstandes, wobei nur Gliederungen mitreden dürfen, die selbst nicht vom Solifond gefördert werden.
Leider hat der Landesverband MV keinerlei Mittel abfassen können. Der Solifond-Vorstand hat in seiner Ablehnung darauf verwiesen, dass es in unserer Finanzplanung noch Sparmöglichkeiten gibt. Zum anderen gefiel es ihnen nicht, dass der Landesvorstand entschieden hat, keine Bildungsarbeit auf Landesebene zu organisieren, sondern diese in die Kreisverbände zu verlagern. Jo Genossen, ihr müsst es ja wissen!
Vollversammlung des Landesjugendrings – 06./07.04
Am vergangen Wochenende haben sich alle Mitgliedsverbände des LJR (http://www.jugend.inmv.de)in der Hochschule für Musik und Theater in Rostock getroffen, um Entscheidungen für die zukünftige Arbeit des LJR zu treffen. Die Falken waren als einer der kleineren Verbände mit Juliane Ruck als einzige Delegierte und einigen Mitgereisten unter einer Übermacht von Riesenverbänden, wie der Sportjugend, der Feuerwehrjugend und dem DGB vertreten. Neben einigen satzungsändernden Anträgen, wurde eine Strategie für die Arbeit des Landesjugendrings verabschiedet. Am Abend trafen sich alle Delegierte und Gäste im Warmbad. Eine Fraktion aus Doberaner und Rostocker Falken nutze diesen Augenblick um das Büfett zu plündern :-). Nebenbei haben wir uns mit anderen Verbänden bekannt gemacht und Absprachen getroffen. Am Sonntag ging die Versammlung um 9 Uhr weiter. Alle Anwesenden erarbeiteten in drei Workshops unterschiedliche Fragestellungen.
Presseerklärung der SJD-Die Falken: Wehrpflicht abschaffen - Desinformation bekämpfen!
Infomail der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken
Bonn, den 16.01.2002
Desinformation bekämpfen – Wehrpflicht abschaffen!
Die Karlsruher Entscheidung ist keine endgültige Bestätigung der Wehrpflicht
Überrascht zeigte sich der Bundesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Marten Jennerjahn, von den Reaktionen der politischen Öffentlichkeit und des Verteidigungsministeriums auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
„Das Verfassungsgericht hat keinesfalls die Wehrpflicht bestätigt, wie uns jetzt weisgemacht werden soll“, stellt Marten Jennerjahn fest. „Vielmehr hat das Verfassungsgericht mit seiner Entscheidung die Diskussion um die Wehrpflicht vom juristischen in den politischen Raum zurückverlagert. Hier gehört sie auch hin, hier muss sie weitergeführt werden. Die gegenwärtig für eine Beibehaltung der Wehrpflicht herangezogenen Argumente sind schlicht nicht verfassungskonform: Wenn der Verteidigungsminister Rudolf Scharping vor der Kommandeurstagung der Bundeswehr ausführt, die Wehrpflicht sei zur Deckung des Nachwuchsbedarfs der Bundeswehr notwendig, dann handelt es sich hierbei um eine nicht verfassungskonforme Begründung für die Wehrpflicht. Aufgabe der Wehrpflicht war es nie, Personalprobleme der Bundeswehr zu lösen.“
„Immer weniger Menschen verstehen, weshalb die Wehrpflicht aufrechterhalten bleiben soll“, führt Marten Jennerjahn weiter aus. “Es handelt sich hierbei um einen tiefen Einschnitt im Leben junger Männer, der nicht mehr zeitgemäß ist. Offensichtlich ist der Staat jetzt auch nicht annähernd in der Lage, eine Dienstgerechtigkeit herzustellen. Das Verfassungsgericht hat bereits in einem Urteil 1978 festgestellt, dass alle Wehrpflichtigen zum Dienst hergezogen werden müssen und dass die Bundeswehr nicht nach dem jeweiligen Bedarf einberufen darf. Seit Jahren gibt es keine sogenannte „Wehrgerechtigkeit“ mehr.“
„Die Sozialdemokratische Partei wäre gut beraten, die Abschaffung der Wehrpflicht in ihr Wahlprogramm für den September 2002 aufzunehmen Sie könnte sich dann sicher sein, dass viele junge Menschen die größere Planbarkeit ihres Lebens bei der Stimmabgabe honorieren würden,“ rät Jennerjahn der SPD.
„Allen Bestrebungen zur Einführung einer wie auch immer gearteten allgemeinen Dienstpflicht, mögen sie vom SPD-Ministerpräsidenten Gabriel oder vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz kommen, erteilen wir eine entschiedene Absage“, wendet sich Marten Jennerjahn gegen die jüngst wieder in die Diskussion gebrachten Vorschläge. „Eine solche Dienstpflicht würde nicht nur gegenwärtig geltendem Verfassungsrecht zuwiderlaufen, sondern wäre vermutlich auch nicht mit europäischem Recht vereinbar. Wer sich zu solchen populistischen Äußerungen hinreißen läßt, sollte auch die Folgen bedenken“, schließt Jennerjahn seine Ausführungen.
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